Wie der Betrug funktioniert
Ein manipulierter Tacho zeigt weniger Kilometer als das Auto wirklich gefahren ist und lässt es jünger und wertvoller wirken. Bei einem digitalen Cockpit lässt sich das mit dem richtigen Werkzeug in Minuten erledigen.
Der Anzeige allein kann man nicht trauen. Was Sie brauchen, ist ein unabhängiger Datensatz des Kilometerstands über die Zeit, genau das liefert die Servicehistorie.
Die verräterischen Zeichen
Die Servicehistorie erfasst den Kilometerstand bei jedem Besuch. Vergleichen Sie ihn mit dem heutigen Tacho und achten Sie auf:
- ·Einen aktuellen Stand, der niedriger ist als ein bei einer früheren Wartung erfasster. Das ist ohne Manipulation physikalisch unmöglich.
- ·Einen Kilometerstand, der sich zwischen zwei weit auseinanderliegenden Daten kaum bewegt, dann springt, oder umgekehrt.
- ·Eine Historie, die plötzlich abbricht und mit unglaubwürdig niedrigem Stand wieder aufnimmt.
Mit physischen Hinweisen absichern
Neben den Zahlen: prüfen Sie, dass der Verschleiß zur angegebenen Laufleistung passt: Pedale, Lenkrad, Sitzwangen und Schaltknauf. Starker Verschleiß an einem angeblich kilometerarmen Auto ist ein Warnsignal.
Wenn Servicehistorie und physischer Zustand beide zum angezeigten Kilometerstand passen, können Sie mit deutlich mehr Sicherheit kaufen.